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21. Juni 2017: Manuelle klinische Funktionsuntersuchung

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Bei dem folgenden Fall hatte die Vermessung mit dem DIR-System ergeben, dass die Patientin in einer physiologisch gesunden Position der Kiefergelenke lediglich nur noch auf einem Zahn Kontakt zum Gegenkiefer hatte!
Neuromuskulär erforderlich sind jedoch 28 Zahn-zu-Zahn-Kontakte. Um dies zu erreichen, wird der Unterkiefer unbewusst neuromuskulär so an den Oberkiefer herangezogen, bis die 28 Zahn-zu-Zahn-Kontakte erreicht werden. Dabei stehen die beiden Kiefergelenksköpfe des Unterkiefers dann jedoch nicht mehr im Zentrum der Kiefergelenksgruben im Oberkiefer!

Um diesen einen Frühkontakt auszugleichen wurde der Unterkiefer also über Jahre hinweg in eine falsche Position gezogen. Dies geschieht muskulär und kann eine gewisse Zeit lang auch kompensiert werden. Irgendwann jedoch ermüdet die beteiligte Kaumuskulatur unter dieser ständige Anspannung. Als Folge werden Kopf-, Nacken- und Schultermuskeln hinzugezogen, um die Kaumuskulatur zu entlasten. Um die Beschwerden zu lindern, gilt es also diesen "Teufelkreis" an der richtigen Stelle zu unterbrechen und nach und nach wieder einen gesunden Zustand herzustellen. 

In diesem Fall berichtete die Patienten von starken und regelmäßigen Kopfschmerzen, Migräneanfällen und Konzentrationsschwierigkeiten. Der Alltag war ohne Medikamenteneinnahmen nicht mehr zu meistern!

Die DIR-Schienentherapie führte schnell zu einer Verbesserung der Symptome und als "der richtige Biss" gefunden war, konnten die Zähne kieferorthopädisch reguliert werden. Kieferorthopädisch deswegen, weil hier ein absolut gesundes Gebiss vorliegt. Einschleifen oder gar viele Zähne zu beschleifen und zu überkronen kam daher hierbei nicht in Frage.

01_DIR-Dokumentation K.K. Ausgangssituation Okklusion habituell
Die Ausgangssituation zeigt ein gleichmäßiges Okklusionsmuster auf den Zähnen, welches aber nur erreicht wird, da der Unterkiefer an den Oberkiefer herangezogen wird!

02_DIR-Dokumentation K.K. Okklusion nach Messung
Das Okklusionsmuster nach der DIR-Messung: Es gibt lediglich nur einen Zahn-zu-Zahn-Kontakt, wenn die Kiefergelenke in einer gesunden Position stehen!

03_DIR-Dokumentation K.K. Seitenzahnbereich links Nonokklusion
Im Seitenzahnbereich links fehlt in gesunder Kiefergelenksposition jeglicher Zahnkontakt zwischen Ober- und Unterkiefer!

04_DIR-Dokumentation K.K. Seitenzahnbereich rechts Nonokklusion
Das gleiche Bild auf der rechten Seite: keinerlei Zahnkontakte vorhanden! Dieser Zustand wird neuromuskulär dann versucht auszugleichen.

05_DIR-Dokumentation K.K. mit DIR-Schiene
Die DIR-Schiene in der Modellsituation

06_DIR-Dokumentation K.K. Setup-Modell vorher
Das sogenannte Setup-Modell in Ausgangssituation

07_DIR-Dokumentation K.K. Setup-Modell nachher
Das Setup-Modell nach der Umstellung der Zähne. Jetzt gibt es wieder einen gleichmäßigen Zahnkontakt zwischen Ober- und Unterkiefer!

08_DIR-Dokumentation K.K. Aligner
Der Aligner, welcher auf den Setup-Modellen hergestellt wird. Er sieht aus wie ein Sportmundschutz, ist aus Silikon gefertigt und wird nachts, sowie zwei Stunden am Tage getragen. Durch ihn erfolgt eine sanfte, aber bestimmte Umstellung der Zähne in den Kiefern.

09_DIR-Dokumentation K.K. Okklusion nach Aligner
Das Okklusionsmuster nach einem halben Jahr Tragezeit des Aligners. Es gibt nun wieder einen gleichmäßigen Zahnkontakt zwischen Ober- und Unterkiefer und das in gesunder Kiefergelenksposition!

10_DIR-Dokumentation K.K. Retentionsplatten auf Modellen
Bis Zahn 41 neu überkront wird, wird die neue Zahnstellung mit Retentionsplatten (Zahnspangen, die nachts getragen werden) stabilisiert.


Hier die Erfahrungen vor, während und nach der DIR-Schienentherapie aus Sicht der Patientin: (hier auch als pdf-Download)

12_DIR-Dokumentation K.K. Patientenbrief S1

13_DIR-Dokumentation K.K. Patientenbrief S2


Dieser Fall wurde mit freundlicher Unterstützung der Zahnarztpraxis Dr. Gruber, Bleialf umgesetzt und dokumentiert!